Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Hannover – Masterarbeit muss neu bewertet werden

Die Europameisterschaft läuft erfolgreich (Stand 19. Juni 2024) und passend dazu gab es heute ein erfolgreiches Auswärtsspiel gegen die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) vor dem Verwaltungsgericht Hannover. Die Benotung der Masterarbeit unserer Mandantin ist entgegen der – nach unserer Auffassung – eindeutigen Regelung in der speziellen Prüfungsordnung nur von einer der beiden Prüferinnen begründet worden. Die zweite Prüferin hat lediglich ihre Unterschrift unter das Erstgutachten gesetzt. Da sich die Gegenseite auf keinen Vergleich einlassen wollte, hat das Gericht direkt nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung das Urteil verkündet (sog. Stuhlurteil). Dieses verpflichtet die HAWK zur Neubewertung durch zwei neue Prüfende. Eine Neubewertung durch die ursprünglichen Prüferinnen kam nicht in Betracht, da es von vornherein an einer ordnungsgemäßen Bewertung fehlte.

Prüfung zur Pflegefachfrau durchgefallen – neuer Versuch durch Vergleich

Wir konnten für unsere Mandantin einen neuen Prüfungsversuch für die Abschlussprüfung Pflegefachfrau erzielen. Nach der Prüfungsanfechtung haben wir einen Vergleich angeboten bekommen, den wir nach Rücksprache mit unserer Mandantin annehmen durften. Wir wünschen viel Erfolg bei der Wiederholungsprüfung.

Erneut erfolgreicher Rücktritt wegen unerkannter Prüfungsunfähigkeit

Wir konnten erneut für unsere Mandantschaft einen Rücktritt wegen unerkannter Prüfungsunfähigkeit erfolgreich begleiten. In diesem Fall sind wir im Hintergrund geblieben und haben im Verfahren beraten und Schreiben nach uns vorliegenden Angaben vorbereitet. Auch bezüglich erforderlicher Nachweise konnten wir hilfreich zur Seite stehen. Am Ende freuen wir uns, dass unsere Mandantin trotz bereits erfolgter Exmatrikulation nun doch noch einen Prüfungsversuch erhalten hat.

Rücktritt wegen unerkannter Prüfungsunfähigkeit erfolgreich

Heute haben wir den erfreulichen und nicht alltäglichen Bescheid erhalten, dass unser beantragter Rücktritt wegen unerkannter Prüfungsunfähigkeit von Erfolg beschieden war.
Das ist deswegen nicht so selbstverständlich, da neben der Prüfungsunfähigkeit die fehlende Kenntnis derselbigen zum Zeitpunkt der Prüfung nachgewiesen werden muss. Für unseren Mandanten konnten wir dies nun substantiiert vortragen und auch nachweisen durch ein fachärztliches Attest. Das Besondere bei diesen Attesten ist, dass sie über etwas Auskunft wegen, was Ärzte im Grunde nur retrospektiv einschätzen können. Hätten die Fachärzte den Prüfling zum Zeitpunkt der Prüfung bereits in der Behandlung und hätte zu dem Zeitpunkt bereits die Prüfungsunfähigkeit feststellen können, wäre die Prüfungsunfähigkeit nicht mehr unerkannt.

Erfolg bei Intervention bzgl. eines Plagiatsvorwurfs – Dissertation

Im vorliegenden Fall entstand zwischen Hochschule und unserem Mandanten eine Auseinandersetzung bezüglich der Frage, ob die Schaubilder, die auf bestimmten Daten beruhten, plagiiert sind. Nach einer Intervention durch die Ombudsstelle konnte dieses Problem recht unkompliziert und für unseren Mandanten kostengünstig geklärt werden.

Bewertung von Masterthesis erfolgreich angefochten

Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen. So auch in diesem Fall, bei dem unser Mandant mit der Bewertung seiner Masterthesis unzufrieden war. Er hatte sie zwar bestanden, benötigte aber für seine beruflichen Ziele, eine bessere Bewertung. Tatsächlich fanden sind in der Bewertung nicht nur formell, sondern auch inhaltlich mehrere Auffälligkeiten, die wir erfolgreich anfechten konnten. Den Aufhebungsbescheid mitsamt der neuen Bewertung haben wir an unseren Mandanten weiterleiten können. Auch wenn das anvisierte Punkteziel nicht erreicht werden konnte, war unser Mandant zufrieden. Die Kosten unsere Vertretung konnten wir zudem teilweise bei der Hochschule geltend machen.

Keine Zulassung zur Bachelorarbeit wegen Nichtmeldung zu einer Modulprüfung

Unsere Mandantin meldete sich nicht rechtzeitig zur Modulprüfung und wurde daher vom Prüfungsamt zwangsangemeldet, was sie jedoch nicht mitbekam. Da es ihr dritter Versuch war, erhielt sie von der Hochschule die Exmatrikulation. Ein solcher Fall passiert leider recht häufig und bedarf in der Regel viel Fingerspitzengefühl. Die Hochschule handelte zumindest entsprechend der Studien- und Prüfungsordnung. Wir konnten mit einigen guten Argumenten das Prüfungsamt davon überzeugen, dass die Anmeldung unsere Mandantin zu diesem Zeitpunkt nicht rechtsmäßig gewesen ist, da sie zum Zeitpunkt der Anmeldung prüfungsunfähig gewesen ist. Dies hatte sie zwar verspätet dem Prüfungsamt mitgeteilt, dieses hatte aber nach einigen Gesprächen Nachsicht. Da nur noch diese Modulprüfung fehlte, wird unsere Mandantin sie nunmehr nachholen und erhält so die Zulassung zur Abschlussarbeit.

Erfolg bei Widerspruch im Studienfach “Soziale Arbeit B.A.” – Fernhochschule

Unsere Mandantin wurde durch ein Schreiben einer Fernuniversität fälschlicherweise darüber informiert, sie könne ihr Studium aufgrund des Nichtbestehens nicht fortsetzen. Alleine aus diesem Grund ist sie nicht zur Wiederholungsprüfung gegangen, der dann als ebenfalls “nicht bestanden” gewertet wurde. Danach wäre sie tatsächlich endgültig durchgefallen und die Exmatrikulation hätte gedroht. Unsere Mandantin blieb mit ihrem Vortrag bei der Hochschule erfolglos. Wir konnten dagegen recht einfach das “Missverständnis” aufklären und ihr den Wiederholungsversuch so verschaffen.

Vergleich bzgl. mündlichem Teil der Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Wir konnten für unsere Mandantin einen Vergleich bzgl. des mündlichen Teils der Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege erzielen. Eine Besserbewertung der mündlichen Prüfung ist zwar nicht erfolgt, allerdings konnten wir durch einen Vergleich mit der Verwaltungsbehörde die Wiederholung der letztmalig nicht bestandenen Prüfung vereinbaren. Für diesen Wiederholungsversuch drücken wir die Daumen!

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