Prüfungsanfechtung Psychologie erfolgreich – Kandidatin darf wiederholen

Unsere Mandantin ist durch eine mündliche Prüfung gefallen und beauftragte uns damit, das Prüfungsverfahren zu überprüfen, um idealerweise eine Wiederholung zu erreichen. Nach erfolgter Akteneinsicht konnten wir nachweisen, dass die Prüfung von einem Prüfer abgenommen wurde, der nicht ordnungsgemäß geladen worden war. Das damit unter einem Verfahrensfehler leidende Prüfungsverfahren musste aufgehoben und nun wiederholt werden.

1. Staatsexamen Jura, Prüfungsanfechtung erfolgreich

Erneut konnten wir einen Erfolg bei einer Prüfungsanfechtung im Rahmen des ersten Staatsexamens Jura erreichen. Nach erfolgter Widerspruchsbegründung wurde die Bewertung einer Klausur von drei auf vier Punkten angehoben, was für unsere Mandantin bedeutete, dass sie für die mündliche Prüfung zugelassen werden würde.

Mündliche Prüfung Medizin – Prüfungsanfechtung erfolgreich

Eine mündliche Prüfung anzufechten ist immer schwierig, da die Protokolle der mündlichen Prüfung in der Regel sehr spärlich sind. In diesem Fall konnten wir allerdings durch ein sehr sorgfältig vorbereitetes Gedächtnisprotokoll den Ablauf der mündlichen Prüfung minutiös darstellen. Ein Prüfer der Prüfungskommission hat in einem Punkt das Protokoll bestätigt und so dazu beigetragen, dass die Prüfungsanfechtung erfolgreich war. Eher eine Seltenheit, da mündliche Prüfungen in der Regel schwer angreifbar sind.

Vorwurf des Verstoßes gegen gute wissenschaftliche Praxis abgewendet

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, er habe im Rahmen seiner Dissertation nicht autorisierte Daten übernommen, die nicht Bestandteil seines Forschungsgegenstandes waren. Da diese Daten aufwändig in im Ausland liegenden Datenbanken ausgewertet werden mussten, befand sich unser Mandant in der misslichen Situation, seine beruflichen Zielen zunächst zurückzustellen. Nach circa sechs Monaten Datenanalyse konnten wir nachweisen, dass der Vorwurf des Verstoßes gegen die gute wissenschaftliche Praxis haltlos ist. Im schlimmsten Fall musste unser Mandant mit dem Entzug seines Dr.-Titels rechnen, was wir zum Glück abwenden konnten.

Jura Hausarbeit – Remonstration erfolgreich

Remonstrationen müssen je nach Prüfungsordnung zeitnah in einer bestimmten Frist substantiierte begründet werden. Für unsere Mandantin konnten wir 2 Bewertungsfehler erfolgreich geltend machen und die Bewertung um einen Punkt zum Bestehen anheben.

Überschreiten der Regelstudiumszeit – Exmatrikulation verhindert

Das Überschreiten der Regelstudienzeit kann ab einer bestimmten Dauer dazu führen, dass eine Hochschule die Exmatrikulation veranlasst. Bestimmte Gründe können für eine Verlängern der Studienzeit herangezogen werden. Im Fall unserer Mandantin lag eine chronische Erkrankung vor, die die Hochschule nicht akzeptierte. Nach Intervention durch uns kamen wir mit den Parteien zu einem gangbaren Weg, so dass unsere Mandantin weiter studieren durfte.

Nichtbewertung wegen angeblicher Täuschung abgewehrt – Erfolg bei Prüfungsanfechtung

Die Prüfungsleistung unseres Mandanten beim 2. Staatsexamen Jura sollte wegen eines angeblichen Täuschungsversuchs nicht gewertet werden, da er sich ohne Entschuldigung von seinem Platz wegbewegt haben soll. Tatsächlich sprach ihn eine Aufsicht auf dem Gang zum Ausgang an. Allerdings wollte unser Mandant nur zur Türaufsicht gehen, um sich eine Entschuldigung für einen “Toilettengang” geben zu lassen. Am Ende “viel Lärm um nichts”, die Klausur wurde bewertet.

Keine ordnungsgemäße Bekanntgabe – Frist für Widerspruch nicht verpasst

Verwaltungsakte müssen ordnungsgemäß zugestellt werden. Die Frist für einen Rechtsbehelf fängt erst ab Zustellung an zu laufen. Wenn eine Sendung aufgegeben wird, wird in der Regel angenommen, dass diese spätestens am 3. Tag den Empfänger erreicht hat. In diesem Fall konnten wir allerdings nachweisen, dass das Prüfungsamt den Bescheid falsch adressiert hat. Der Bescheid musste erneut zugestellt und bekanntgegeben und der Widerspruch konnte durch uns noch fristgereicht eingelegt werden.

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